Arbeiten 1.0
bis 4.0

Neue Dauerausstellung

Wie werden wir in Zukunft arbeiten?

Angesichts der Digitalisierung von Alltag und Arbeitswelt wird diese Frage seit einiger Zeit intensiv diskutiert. Damit verbundene Konzepte wie „Industrie 4.0“ bieten Chancen für Mensch und Gesellschaft, bergen aber auch erhebliche Risiken.

Die neue Ausstellung regt zur Auseinandersetzung an. Ihr zentrales Augenmerk liegt auf Veränderungen in der Arbeitswelt. Diese folgten in der Vergangenheit nur selten einem Masterplan – auch deshalb, weil der Mensch fähig ist, eigensinnig auf Vorgaben zu reagieren und diese kreativ abzuwandeln. Die Ausstellung inszeniert diese Fähigkeit als historische Produktivkraft. Sie erzählt von Solidarität, Phantasie, Eigensinn, Kompetenz, Improvisation und Widerstand als zentrale Faktoren gelungener Veränderung. Sie erzählt damit eine unsichtbare Geschichte, die vor allem auch eine Geschichte für heute sein will.

Gemeinsam mit einem mehrköpfigen Projektteam aus Österreich und Deutschland, und unter der konzeptuellen Federführung des Soziologen Harald Welzer, entwickeln wir derzeit diese Ausstellung. Die Eröffnung erfolgt im Mai 2018.